Mi 17. Oktober 2018   C.   28° – 37° – 32°   wechselnd bewölkt

Endlich wieder einmal ein Tag ohne Verpflichtungen. Ich sitze hier bei 37° auf der Terrasse im Schatten, die Zeit vertreibend mit Lesen, Schreiben und Lernen. Nicht gerade die klimatischen Bedingungen für grosse Outdooraktivitäten. Aber ich bin auch nicht hier um auf einen Marathon zu trainieren.

Den Gasherd habe ich inzwischen auch ausprobiert. Gestern Spiegelei mit Schinken und Pasta, heute selbstgemachtes RisiBisi (Variante mit Erbsli und Maiskörnern). Ich weiss es gibt noch Steigerungspotenzial, aber so soll es auch sein. Und es wird sein. Ich habe diesem Herd einfach noch nicht getraut. Zuerst musste ich auch diesen von meines Vorgängers hinterlassenen Verkrustungen befreien. Jetzt sieht auch er (fast) wie neu aus. Ich hoffe die Gasflasche ist auch noch ziemlich voll.

Die nächsten Tage und Wochen werde ich mich wohl nicht allzu weit in der Gegend verirren. Die vielen Beizen in der Umgebung habe ich schon erwähnt und müssen von mir auch noch bewertet werden. Ich darf nicht immer selber kochen! Welch ein Luxusproblem!

Aber wenn ich von meiner Terrasse auf die Strassenkreuzung blicke und dem Treiben zuschaue, wird mir wieder bewusst, wie ‚einfach und mühevoll’ sich das Leben vieler Menschen abspielt. Vorallem wenn man weiss, wie hier viele Menschen wohnen und leben. Dies lässt mich hoffentlich die Bodenhaftung nicht verlieren. Kolonialistische Gedanken sind fehl am Platz. Ich bin hier der Ausländer und habe mich anzupassen! Das Missionieren überlasse ich Anderen.

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