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Oktober 1994: Mein erster Kontakt mit dem Internet.

In jenem Jahr bin bin ich im Sommer aus der Stadt Zürich, wo ich einige Jahre gearbeitet und auch für kürzere Zeit gewohnt hatte, zurück in meine Heimatregion gezogen. (Ackerstrasse 2 in Nussbaumen.)

Im Herbst wollte ich zum zweiten Mal meinen in den Vereinigten Staaten lebenden, älteren Bruder besuchen. Dazumal waren die Langstreckenflüge noch ziemlich teuer. Das günstigste und legendärste Angebot in jener Zeit war IcelandAir. So fuhr ich eines Nachts mit dem Zug nach Luxemburg. Von da ging der Flug frühmorgens, via Reykjavík weiter nach Washington D.C. (Ein paar Wochen später den gleichen Weg zurück)

Pohick Bay Regional Park: D. mein Bruder hat zu jener Zeit mit P., seiner Frau in einem nicht allzu luxuriösen Haus mitten im Wald, in der Nähe eines Seitenarmes des Potomac Rivers gelebt. An der Pohick Bay mit sehr sichtbaren Spuren von Bibern. Und das Haus mitten in einer OL-Karte. (@D. Bitte korrigiere mich, wenn ich etwas ganz falsches schreiben sollte)

Und eben dort, in jenem Haus habe ich das erste Mal Kontakt mit dem Internet gehabt. Noch ohne grafische Inhalte. Nur Text. Das WWW enstammt ja auch aus dem wissenschaftlichen und/oder militärischen Kontext.

Kaum war ich ein paar Wochen später wieder zu Hause, habe ich sofort versucht eine Internetinstallation zu erhalten. (- Einen Computer hatte ich dannzumal schon seit etwa zwei bis drei Jahren. OL-Kartenzeichnen mit OCAD war gerade der letzte Schrei. -) Was gar nicht so einfach war. Schweizerische Provider gab es noch nicht. So musste ich halt auf CompuServe und AmericaOnline ausweichen. Im darauffolgenden Jahr war dann die PTT/Telecom/Swisscom mit ihrer Plattform BlueWindow der Erste, oder einer der Ersten schweizerischen Anbieter. Und ich, als einer der ersten Privatkunden, durfte ein Jahr lang gratis das Beta-Angebot austesten. Mit dem Modem in die Telefonleitung einwählen…. Schnarch….

Trotzdem war das eine schöne Erfahrung. Das Internet bevor es dem heutigen totalen Kommerz zum Opfer gefallen ist. Kommerzfreie Nischen gibt es immer noch viele. Man muss halt nur wissen wie und wo.

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