Do 1. November 2018   C.     23° – 29° – 26°   morgendliches erfrischendes Gewitter, nacher aufgelockert

Mal ein Wort zu den deutschsprechenden Einwanderern. Von denen gibt es verhältnismässig viele hierzulande. Hauptsächlich im Grossraum Asunción, im Südosten (Villarica, Colonia Indepencia……) und natürlich im Chacho die Mennoniten.

Dementsprechend gibt es natürlich auch deutschsprachige Medien. Allgemein am aufschlussreichsten sind für mich immer die Kommentarspalten in Onlinemedien. Und was sich da so rumtreibt! Manchmal frage ich mich schon, warum kommen solch intolerante oder sonstwelche mit pfannenfertigen, unverückbaren und zum Teil abstrus klingenden Ansichten und Meinungen vertretenden Menschen auf den Gedanken, sich in solch einer von der europäischen Mentalität sehr stark unterscheidenden Kultur auf die Idee, die Menschen hier hätten ausgerechnet auf sie gewartet.

Kein Wunder findet auch hier eine Art Ghettobildung statt. Durchmischung gibt es kaum. Mein Eindruck ist, dass viele Emigranten ein ziemlich kolonialistisches und/oder missionaristisches Weltbild vor sich her tragen und meinen, dass die Bevölkerung dankbar sein sollte für all die guten Ideen aus der ‚ersten Welt‘. „Wir“ wissen eh besser wie es gemacht wird.

Dann stellt sich mir natürlich die Frage, warum seid ihr dann hierhergekommen? Ihr könntet euch ja in eurer ursprünglichen Heimat für eine bessere und sinnvollere Gesellschaft einsetzen, wenn „ihr“ es sowieso besser wisst!

Naja, Grossmäuler gibt es auf der ganzen Welt.

Mein Motto: „Liefere, statt lafere“

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