So 25. November C. 23° – 31° – 27° schön, mit Schönwetterwolken

Wenn ich mir die Reisewarnungen von verschiedenen Regierungen anschaue, dann wohne ich einer einer Gegend wo es von Drogenbanden und Guerillaorganisationen nur so wimmelt. OK, ich wohne natürlich in einer relativ gemütlichen Stadt und da ist die Wahrscheinlichkeit sich auf dem Trottoir das Bein zu brechen x-mal grösser, als von irgendeiner Untergrundbande gekidnappt zu werden. Die Gefährdung besteht, aber in erster Linie sind davon die Besitzer der zum Teil riesigen Farmen (Rinderzucht, Soja, Zuckerrohr, Mais usw.) betroffen. Das heisst die Besitzer nicht direkt, weil das sind meist irgendwelche „Investoren“ in Brasilien, der USA oder in Europa.

Leidend unter den verschiedenen (Geld-)Interessen sind meist die ortsansässigen Pächter oder gar die ‚kleinen’ Angestellten. Ja, das Thema Waldrodungen für Tierzucht oder irgendwelche enorm riesigen Monokulturen ist auch hier ein wichtiger Brennpunkt. Klein- oder Familienbauern haben wie überall das Nachsehen.

https://bit.ly/2P9gjby

Mit diesen Themen hoffe ich mich zukünftig direkt vor Ort näher zu beschäftigen. Vorläufig ist mein Bewegungsradius mangels motorisiertem fahrbarem Untersatz noch auf dieses ‚Städtchen’ beschränkt.

Zu diesem Thema passt, dass der Staatspräsident, der am Samstag wieder einmal in der Gegend war, eine Hazienda eines vor kurzer Zeit ermordeten (brasilianischen) Drogenbosses kurzerhand beschlagnahmte und diese in eine Art Polizei- und Armeekaserne umnutzen will. (Ganz am Rande sei bemerkt, dass erwähnter Staatspräsident letzte Woche noch bei einer Privataudienz beim Papst in Rom war.)

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