Mo 13. Mai 2019 A. 14° – 22° – 15° kalter Morgen, tagsüber sonnig und angenehm warm

Die Gegensätze in diesem Land sind wie immer eindrücklich, wie untenstehender Zeitungsbericht einer deutschsprachigen Publikation zeigt. Während hier in der Hauptstadt eigentlich alle Waren und Dienstleistungen in allen Qualitätsformen angeboten werden und erhältlich sind, so gibt es immer noch viel zu viele Landesgegenden, die nur sehr rudimentär mit dem Allernötigsten versorgt werden. Wenn überhaupt.

Beispiel gefällig? Alto Paraguay (~Ober Paraguay) Das Departement (Kanton) liegt im Nordosten des Landes. Mit einer Fläche von 82.355 km² ist Alto Paraguay fast doppelt so gross wie die Schweiz. Es wohnen dort aber weniger als 20’000 Menschen! Auf dieser riesigen Fläche mit vielen abgeholzten Buschwäldern für Viehzucht und den Anbau von Soja, gibt es (noch) keinen einzigen Kilometer asphaltierter Strasse!!!

Geburt und Tod liegen sehr nahe beieinander

Fuerte Olimpo (Alto Paraguay): Ein Baby, das am Samstagmorgen im Krankenhaus von Fuerte Olimpo geboren wurde, starb gestern, weil es nicht möglich war, den Säugling rechtzeitig auf ein Bett in der Intensivstation zu verlegen.

Der Transport in ein geeignetes Krankenhaus konnte nicht durchgeführt werden, weil kein Flugzeug zur Verfügung stand.

Geboren-und-gestorben

Dr. Damaris Wagner (Beitragsbild), Direktorin des Regionalkrankenhauses von Fuerte Olimpo, erklärte, dass der Tod des Babys, trotz der Bemühungen aller Mitarbeiter in der Einrichtung nicht verhindert werden konnte. Die Geburt mit Komplikationen ereignete sich an diesem Samstag um 05:00 Uhr morgens. Das Baby hatte einen Atemstillstand, konnte aber wiederbelebt werden.

Von da an begann die Odyssee, ein Krankenhaus zu finden, das über ein freies Bett auf einer Intensivstation verfügt. Bereits am Nachmittag wurde jedoch ein Platz in einem privaten Sanatorium zur Verfügung gestellt, es gab aber kein Flugzeug, um die Evakuierung durchzuführen.

In der Regel ist das Militär für Flüge in dieser Region vom Chaco zuständig, aber auch um die Bewohner isolierter Gemeinden in den Departements Ñeembucú und Pte. Hayes zu unterstützen.

Um 08.30 Uhr startete schließlich ein Flugzeug der Luftwaffe von Asunción aus, um den Transport durchzuführen. Die Hilfe kam jedoch zu spät, denn das Baby starb um 09:45 Uhr, bevor das Flugzeug ankam.

Die Leiche des Babys wurde in einem Marineschiff zu ihrer Gemeinde überführt.

Quelle: https://bit.ly/2Q0Q3C9

Dazu passend:

Straßenverkehr in Paraguay

Wie in vielen anderen Ländern auch, stützt sich in Paraguay der Individualverkehr zu fast 100% auf die Straße und auch der Güternahverkehr wird fast ausschließlich auf der Straße abgewickelt. Neben PKW’s sind Busse und LKW’s die wichtigsten Transportmittel für Personen und Güter. Das Straßennetz ist sehr unterschiedlich ausgebaut und reicht von autobahnähnlichen Straßen, die sich durchaus mit europäischen vergleichen lassen, bis hin zu Straßen, die besseren Feldwegen ähneln. Selbst die Nationalstraßen (Rutas) sind noch nicht alle asphaltiert, von Nebenstraßen ganz zu schweigen. Die nicht asphaltierten Straßen sind dann auch sehr oft nach heftigen Regenfällen für 1-2 Tage unpassierbar, aber das stört keinen Paraguayer, dann macht man eben eine Pause in einer günstigen Unterkunft und irgendwann kann man dann auch wieder weiter fahren.

Quelle: https://bit.ly/2E4EOne

So 12. Mai 2019 A. 16° – 19° – 16° bedeckt, trocken, aber kühl. (Antarktische) Luft aus Richtung Süden

Nach über acht Monaten, habe ich mir heute Vormittag wieder einmal für 1-2 Stunden Socken angezogen. Heute war auch der erste Tag seit über acht Monaten, wo die Tageshöchsttemperatur keine 20° erreichte. Kein Wunder, es ist jetzt schon fast Winter.

Was heisst schon Winter? Es ist einfach so, dass in den nächsten drei bis vier Monaten die dreissig Grad Marke nur selten übertroffen wird. Statistisch gesehen werden nachts die Temperaturen auf 20° – 10° sinken und tagsüber werden nur zwischen 15° – 25° erreicht, wobei an wenigen Tagen Aussreisser nach unten und oben vorkommen können. Einzelne Tage mit frühmorgendlichem Frost gibt es nur alle paar Jahre in ländlichen Gegen im Süden des Landes

Schneefall ist in diesem Land ein extrem seltenes Ereignis.

bty

Bild: Skifahren am Feldberg im Schwarzwald, am 1. Februar 2018

Sa 11. Mai 2019   A.     20° – 18° – 17°   bedeckt, kalt

Heute ist es zu spät zum etwas Schreiben. (Ich bin heute erst um sieben Uhr morgens nach Hause gekommen und habe nachher fast den ganzen Tag verschlafen. Selber Schuld!) 🤦‍♂️

Boris Brejcha

Fr 10. Mai 2019   A.   25° – 31° – 24°   im Tagesverlauf immer mehr Wolken, ein heftiges Gewitter am späteren Nachmittag

Hier einmal ein ziemlich aktueller, nicht allzulanger Report aus Paraguay, aus einer aussenstehenden Sichtweise. Geschrieben über ein leider ziemlich alltägliches und von mir schon mehrfach erwähntes Thema (Korruption):

Quelle: New York Times (Originartikel auf Englisch)

https://nyti.ms/2Jsh5kq

nytimes

Do 9. Mai 2019   A.     23° – 30° – 25°   wechselnde Bewölkung

2. Teil:

In jener Zeit (ab 1989) habe ich viele Stunden mit dem Kartieren von Wäldern und Gelände und noch mehr Stunden mit dem Reinzeichnen der dort enstandenen Vorlagen verbracht. Die Druckvorlagen für meine zwei ersten Werke habe ich noch von Hand mit schwarzer Tusche auf Folie gezeichnet. Ab dem Jahr 1992 habe ich auch komplett auf das Reinzeichnen am Computer mit der Software OCAD (V 3.0) umgestellt.

Aber da das Herstellen von OL-Karten für mich niemals als Haupterwerb gelten konnte (Stundenlohn umgerechnet max. 10.-/h Brutto), habe ich mich noch ein paar Jahre in diversen Kiosken im Hauptbahnhof Zürich verdingt. Am besten in Erinnerung geblieben ist mir die Zeit im Kiosk Perronhalle in der Haupthalle des grössten Bahnhofes der Schweiz. Dieser umsatzstärkste und meistfrequentierte Kiosk der Schweiz befand sich während vieler Jahre in zwei grossen Containern als Provisorium mitten im Herzen dieses riesigen Gebäudes.

Ich kann mich gut erinneren, wie anfangs der Neunziger Jahre die frisch gedruckten Zeitschriften (Schweizer Illustrierte, Der Spiegel, Stern und soweiter) stapelweise verkauft wurden. Meistens mussten ein paar Stunden nach dem Eintreffen der Erstlieferung, bereits wieder Dutzende oder gar Hunderte von Exemplaren nachbestellt werde. Ja, damals wurden diese Publikationen noch ‚en masse‘ auf Papier gelesen.

Kopfrechnen war eine der Eigenschaften, die bei dieser Tätigkeit wichtig war. Nix mit einscannen und automatischer Addition. (Beispiel: 2.40 + 6.95 + 0.80 + 5.25 + 4.30 + 1.40 + 3.25 + 1.50 + 4.20 + 0.05 + 11.85 + 2.00 + 1.05 + 5.00 = ?) Resultat bitte im Kopf ausrechnen!

Hb Zürich in diesem Jahrtausend

Bild: Zürich HB in diesem Jahrtausend

Mi 8. Mai 2019 A. 24 – 30° – 24° durchziehende Wolkenfelder, ferne Gewitter

Nachdem ich im Frühling 1989 von meinem zweiten längeren Neuseeland-Aufenthalt zurückgekehrt war, habe ich verschiedene Temporärstellen innegehabt. (u.a. semimanuelle Spanplattenherstellung an der Holzfaserpresse. Wenn ich jetzt noch an die – giftigen – Dämpfe denke, wird mir übel. Dann habe ich aber auch drei Monate lang Möbel montiert in der ‚alten’ IKEA in Spreitenbach, für eine neue Möbelausstellung.)

In jenem Sommer bin ich auch das erste Mal in die USA geflogen, um meinen Bruder D. und seine Frau P. zu besuchen. Zusammen mit meinen Eltern bin ich für vier Wochen an die Ostküste nach Boston gereist. (Sie haben mir diesen Flug gesponsert. Danke!) Für meine Eltern (Er 57 Jahre, Sie 54 Jahre) war es der erste Flug in einem grossen Flugzeug. Und das ganze erst noch in einem Jumbo-Jet der Swissair selig.

Jumbo Jet Swissair

Jumbo Jet 2-2 Swissair

Bilder: Jumbo Jet der Swissair am Flughafen Zürich-Kloten

Ende 1. Teil

Di 7. Mai 2019 A. 23° – 29° – 25° freundlich, mit recht viel Sonne, aber auch ein paar vorüberziehenden Wolkenfeldern

Bin grad am Entrümpeln der Festplatte meines Laptops. Dabei bin ich auf folgendes, irgendwann abgespeicherte Zitat gestossen:

wer A sagt,..............